19 juin 2009
Vortrag Claude Fischler "Essen in Frankreich, Deutschland und den Vereinigten Staaten"
24. Juni 2009, 19.00 Uhr
Institut Français, Mainz
Eintritt Frei
Vortrag in französischer Sprache mit deutscher Konsekutivübersetzung und einer wissenschaftlichen Einführung von Prof. Dr. Dr. Stefan Hradil (Institut für Soziologie der Universität Mainz)
Claude Fischler, Forschungsleiter am CNRS und Direktor des Centre Edgar Morin (Paris), vergleicht in seinem neuesten Essay die Essgewohnheiten der Franzosen, Europäern und Amerikanern. Fernab einer offensichtlichen Homogenisierung der Geschmäcker und im Angesicht eines Weltmarktes der Pizzen und Hamburger bietet er uns einen faszinierenden und ganz neuen Einblick in die kulturellen Unterschiede der modernen Gesellschaften.
Bibliographie: Manger magique (1994), L’Homnivore (2001), Du vin (1999), Manger – Français, Européens et Américains face à l’alimentation (avec Estelle Masson, éditions Odile Jacob, 2008).
Veranstaltung des Institut français in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie, dem Studium Generale der Universität Mainz, und dem Bureau de la Coopération Universitaire, Berlin.
“Love is my sin” – Sonette und Monologe von William Shakespeare
Inszenierung: Peter Brook
Darsteller: Natasha Parry, Bruce Myers
25. und 26. Juni 2009
Mainzer Kammerspiele, Fort Malakoff Park, Rheinstraße 4e, 55116 Mainz
Eintritt: 13.-€ VVK / 16.-€ Abendkasse, Ermäßigung von 4.-€ für Studierende
Informationen und Reservierung unter: 06131 – 22 50 02 und www.mainzer-kammerspiele.de
« Ces Sonnets n’étaient point faits, du reste, pour être lus par le public ; ils étaient conçus pour une récitation à voix basse, ou une confidence amoureuse, ou une sourde querelle. Cette suprême poésie n’a aucune ambition d’être une poésie. Elle est ambitieuse de secret. »
(« Shakespeare Sonnets », Ed. Gallimard. Extrait de la préface de Pierre Jean Jouve)
Neben seinen meisterhaften Theaterstücken verfasste Shakespeare auch Sonette einer seltenen Schönheit. Der berühmte britische Theaterregisseur Peter Brook hat in seiner neuesten Inszenierung eine Auswahl dieser Sonette adaptiert, die Natasha Parry und Bruce Myers auf der Bühne zum Leben erwecken. „Love is my sin“ hat am 08. April in Paris im Théâtre des Bouffes du Nord Premiere.
Peter Brook (*1925) ist seit seinem 17. Lebensjahr Regisseur. Er hat sich im Laufe seiner langen Karriere in unterschiedlichen Genres, wie Theater, Oper, Film und Literatur ausgezeichnet. 1971 gründet er in Paris das Centre International de Recherche Théâtrale (CIRT), aus dem nach Eröffnung des Théâtre des Bouffes du Nord das Centre International de Créations Théâtrales (CICT) entstand. Unter seiner Führung wurde das CICT zu einem der wichtigsten Zentren der Theaterkunst in Frankreich.
Das Theater Peter Brooks ist mit Shakespeare untrennbar verbunden. «Love is my Sin» ist, in diesem Sinne, die Fortführung eines Dialogs – und eine neue Etappe auf jener Reise, die Peter Brook mit dem Werk Shakespeares verbindet.
Bruce Myers absolvierte seine Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art, bevor er zur Royal Shakespeare Company und dann zum Centre International de Créations Théâtrales (CICT) wechselte. Er spielte in zahlreichen Inszenierungen Peter Brooks mit und ist selbst Regisseur und Autor.
Natasha Parry begann ihre Karriere im Alter von 12 Jahren in London. 1967 zog sie nach Paris, wo sie neben einer internationalen Tätigkeit bald in Inszenierungen Peter Brookes mitwirkte: Tchin Tchin mit Marcello Mastroianni, La Cerisaie mit Michel Piccoli und Oh, les Beaux Jours!.
www.institut-francais.fr/mainz
Eine Veranstaltung des Institut français und der Mainzer Kammerspiele im Rahmen des Kultursommers 2009.
Cinéfête - 9.französisches Jugendfilmfestival auf Tournée
02.Juli – 08. Juli 2009
Institut français Mainz – CinéMayence – Residenz & Prinzess
Eintritt: 3,50 €
Anmeldung unter info@cinemayence.de
sowie unter 06131/ 22 83 68
Weitere Informationen zur Anmeldung und dem aktuellen Spielplan unter http://www.cinemayence.de/cinefete.html
Vom 02. – 08. Juli 2009 findet in Mainz das deutschlandweite französische Jugendfilmfestival Cinéfête 9 statt. Unter dem Thema „Freundschaft“ werden in diesem Jahr 7 Filme in Originalfassung mit Untertiteln gezeigt. Zusammenfassungen und didaktische Materialien zu den Filmen können Lehrer zur Vorbereitung der Schüler auf der Internetseite von Cinéfête herunterladen.
Programm
« Le renard et l'enfant » (2007) von Luc Jacquet [ab 1. Klasse]
« L'avion“ (2006) von Cédric Kahn [ab 5. Klasse]
« Je m'appelle Elisabeth » (2006) von Jean-Pierre Améris [ab 6. Klasse]
« Fais-moi des vacances » (2000) von Didier Bivel [ab 7. Klasse]
« Persepolis » (2007) von Marjane Satrapi et Vincent Paronnaud [ab 9. Klasse]
02. Juli + 03. Juli 2009, 20.30 Uhr
« Ensemble, c'est tout » (2007) von Claude Berri [ab 10. Klasse]
04. Juli – 06. Juli 2009, 20.30 Uhr
« Les quatre cents coups » (1959) von François Truffaut [ab 8. Klasse]
07. Juli 2009, 20.30 Uhr
Die letzten drei Titel werden zusätzlich im Rahmen des Abendprogramms des CinéMayence gezeigt. Auch die tagsüber je nach Anmeldung angebotenen Veranstaltungen sind öffentlich.
Rendez-vous cinéma - Persepolis
Donnerstag, 02.07.2009, 20.30 Uhr
Freitag, 03.07.2009, 20.30 Uhr
Institut français Mayence - CinéMayence
Eintritt: 3,50 €
„Persepolis“
Animationsfilm von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud, Frankreich 2007, 96 Min., OmU.
„Punk is not ded“ – das ist die Devise! Marjane ist 8 Jahre alt, als es im Iran zur islamischen Revolution kommt: ab jetzt werden alle, die anders denken, verfolgt. Tausende landen im Gefängnis, Frauen müssen Kopftücher tragen…Aber Marjane denkt gar nicht daran, sich den Regeln zu unterwerfen. Viel lieber entdeckt sie Punk, ABBA und Iron Maiden, trägt unter ihrem Schleier Jeans und Turnschuhe und sagt, was sie denkt. Je älter Marjane wird, desto gefährlicher wird ihr rebellisches Wesen. Zu ihrer Sicherheit schicken die Eltern sie nach Österreich auf die Schule. Im Exil erfährt Marjane eine zweite Revolution: Freiheit aber auch Einsamkeit in der Fremde, Erwachsenwerden und erste Liebe.
In der preisgekrönten Verfilmung ihres Kult-Comics Persepolis erzählt die Regisseurin ihre Kindheit und Jugend. Mit Wut und Witz schildert sie ihre Sicht auf die politischen Umwälzungen, die ihr liberales, aufgeklärtes Heimatland in Repression, Gewalt und Krieg führten. Den schrecklichen Erfahrungen zum Trotz, siegt in den phantasievollen schwarzweißen Zeichnungen eine einzigartige Energie und Lebensfreude.
In Zusammenarbeit mit CinéMayence.
Rendez-vous cinéma - Ensemble, c'est tout
Samstag, 04.07.2009, 20.30 Uhr
Sonntag, 05.07.2009, 20.30 Uhr
Montag, 06.07.2009, 20.30 Uhr
Institut français Mayence - CinéMayence
Eintritt: 3,50 €
„Ensemble, c’est tout“ – „Zusammen ist man weniger allein“
Spielfilm von Claude Berri nach dem Roman von Anna Gavalda, Frankreich 2007, 97 Min., OmU.
Darsteller: Audrey Tautou, Guillaume Canet, Laurent Stocker, Françoise Bertin.
Verschiedener könnten sie kaum sein: Camille, eine begabte Zeichnerin, die zum großen Ärger ihrer dünkelhaften Mutter in einer Putzkolonne arbeitet und in einer zugigen Pariser Dachwohnung lebt. Der schüchterne, wohlerzogene Adelige Laurent, der zwar wie kein anderer über Geschichte Bescheid weiß, aber sich doch nichts anderes zutraut als Postkarten im Museumshop zu verkaufen. Und der launische, rüpelhafte Gourmet-Koch Franck, der in seiner Freizeit nur Motorräder, Musik und Frauen im Kopf hat.
Laurent teilt mit Franck die riesige Belle-Etage-Wohnung einer verstorbenen Verwandten. An einem kalten Wintertag beschließt er auch ihre Nachbarin Camille in die Wohnung aufzunehmen, weil er sich Sorgen um ihre Gesundheit macht. Damit ist Ärger vorprogrammiert: Drei Welten prallen aufeinander, es kommt zu Missgunst, Streit, Versöhnung und ... zu Liebe. Denn – „zusammen ist man weniger allein.“
Claude Berris witzige, charmante Verfilmung des Bestsellers von Anna Gavalda erzählt von Höhen und Tiefen des alltäglichen Lebens und dem Glück des Zusammenseins.
In Zusammenarbeit mit CinéMayence.

















