Maison de France Mainz

25 octobre 2008

Samstag, 25.10. 2008, 10.00-14.00 Uhr Vormittag der offenen Tür

Ort: Institut Français/Maison de France


Herzlich möchten wir Sie einladen, wenn das Institut Français/Maison de France am 25.10. 2008 von 10 bis 14 Uhr seine Türen öffnet. Besichtigen Sie die Ausstellungen „Marianne und Germania in der Karikatur 1550-2000“, die auf außergewöhnliche Art und Weise die deutsch-französischen Beziehungen seit knapp 500 Jahren dokumentiert sowie „50 Jahre französische Philosophie - Die Gegenwart der französischen Philosophie“, die die großen Strömungen der französischen Philosophie darstellt und im Rahmen der Französischen Woche weitere Veranstaltungen wie das Philosophische Café (23.10.2008,19.30 Uhr) und das Symposium zu Jean Baudrillard, einem der bedeutendsten Denker der Gegenwart (25. & 26.10.2008, 17.30 Uhr & 11.00 Uhr) ergänzt. Nehmen Sie Teil an der Filmvorführung „Farben Europas – eine kleine Geschichte der Konstruktion Europas im Fernsehen“ und besichtigen Sie die Ausstellung zur französischen Eu –Ratspräsidentschaft 2008 „Affiches Europe eu.fr“.


Ebenfalls haben Sie die Möglichkeit unser vielfältiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm zu entdecken und sich über unser Sprachkursangebot zu informieren. Hierfür stehen Ihnen unsere Sprachkursleiter gerne zur Verfügung.


Natürlich ist auch für unsere kleinen Gäste gesorgt: in Zusammenarbeit mit dem France Mobil wird ein Spiel - und Musikprogramm angeboten. Auch unser Bücherflohmarkt, lädt Jung und Alt zum Stöbern ein. Im Anschluss können Sie unseren Vormittag der offenen Tür mit einem Besuch des Burgundermarktes auf dem Gutenbergplatz und der Teilnahme an der deutsch-französischen Stadtrallye ausklingen lassen.

Wir möchten Sie herzlich einladen den Vormittag der offenen Tür des Institut Français/Maison de France mit uns gemeinsam zu genießen.

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25. & 26. Oktober 2008 Symposium "Die Gegenwart von Jean Baudrillard"

Ort: Antiquariat am Ballplatz

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Am 6.3.2007 starb Jean Baudrillard, der zu den bedeutendsten Denkern der Gegenwart zählt. Geboren am 27. Juli 1929 in Reims, studierte Jean Baudrillard Philosophie und Germanistik und wurde später Professor für Soziologie an der Universität Paris-Nanterre. Er übersetzte u. a. Friedrich Hölderlin, Karl Marx, Bertolt Brecht und Peter Weiss. Viele seiner Artikel in Le Monde und Libération lösten heftige Reaktionen aus, zuletzt Der Geist des Terrorismus im Jahr 2001. Er schrieb mehr als 30 Bücher, die in 12 Sprachen übersetzt wurden, so unter anderem: Das System der Dinge (1966), Der symbolische Tausch und der Tod (1976), Von der Verführung (1979), Amerika (1986), Der unmögliche Tausch (1999), Die Intelligenz des Bösen (2004).

"Die Gegenwart von Jean Baudrillard“ heißt dieses Symposium. Der Name ist Programm. Es wird interessante Vorträge geben, die sich mit der Aktualität Baudrillards auseinandersetzen oder in ihrer Form dieser Gegenwart Ausdruck geben, und eine Ausstellung, die Baudrillards Leben dokumentiert. Darüber hinaus soll die Veranstaltung im Ganzen etwas von Baudrillard haben: scharfsinnig und humorvoll sein, ideenreich und wild, musikalisch, metaphorisch und voller Überraschungen...


Samstag 25.10.2008, 17.30 Uhr – 22.00 Uhr

Baudrillard und der "Geist des Bösen" oder unser Verhältnis zu den USA im Zeichen der integralen Realität

Baudrillards Thesen zum "Verschwinden des Realen", mit denen er seit den 70er Jahren international populär wurde, fanden gerade in den letzten Jahren eine radikale Zuspitzung: In seinen Aufsätzen bzw. Essaybänden "Der Geist des Terrorismus" und "Die Intelligenz des Bösen" wenden sich seine allgemeinen Beobachtungen zur Veränderung des kulturellen Denkens hin zu einer konkreten Reflexion über den Terrorismus nach 9/11, den er als "Rückstoßeffekt" einer "totalen" Weltmacht begreift, was ihn oft missverstanden der Kritik exponierte. Bis heute scheint jedoch seine Zeitdiagnose - und darin liegt ihre fortdauernde Aktualität - einen Zustand der westlichen Welt zu charakterisieren, deren Denken von einer "integralen Realität" geprägt wird, also einer Hyperrealität, in der die Zeichen ihre Referenz verloren haben und in die die (Terror-)Opfer archaisch hineinragen.

Thomas Weber studierte Germanistik, Philosophie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Frankfurt a. M. und promovierte 1992 mit der Arbeit Die unterhaltsame Aufklärung (AISTHESIS Verlag). Er ist heute Privatdozent für Kultur- und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, freier Wissenschaftspublizist und Verleger des AVINUS Verlags.

Discover America und die Idee der Baudrillard-Company

Jean Baudrillards Buch „Amerika“ ist in Amerika selbst nicht begeistert aufgenommen worden, was meiner Ansicht nach daran liegt, dass das, was er über Amerika sagt, noch nicht richtig verstanden worden ist. „Amerika“ ist nicht nur ein eindrucksvoller Reisebericht, sondern vielmehr eine brillante historische Interpretation der amerikanischen Demokratie und des Kapitalismus heute, die auf einer Synthese politischer Ideen basiert und sich zwischen „Neomarxismus“ und „Neoliberalismus“ bewegt.

Baudrillards Untersuchung hat als Ergebnis eine neue Strategie für den sozialen Tausch, der radikal-reformistisch zu nennen wäre und ein Programm zur Veränderung der Welt andeutet.

„Nicht nur die Geschichte, sondern auch die Aktualität des Kapitals in dieser ,kapitalistischen' Gesellschaft läßt sich nicht einholen“, schreibt Baudrillard. „Und dennoch tun unsere marxistischen Kritiker nicht Unrecht, wenn sie dem Kapital nachlaufen, nur wird es immer einen Vorsprung behalten. Wenn man endlich eine seiner Entwicklungsphasen offengelegt hat, ist es bereits in die nächste eingetreten [...].“ Um Baudrillards Arbeit fortzusetzen, muss man die Prinzipien theoretischer Radikalität, die er entdeckte, in Poesie und Praxis übersetzen. Man muss die Strategie des Kapitals gegen sich selbst ausspielen, d. h. im Modus der Science-fiction die Zukunft antizipieren. Um Amerika zu transformieren, wäre die „Baudrillard Company“ zu erfinden, die das praktiziert, was Baudrillard „fatale Strategien“ oder „radikale Illusionen“ nennt.

Sonntag 26.10.2008, 11.00 Uhr – 14.30 Uhr


Das Ende der linearen Zeit: Ist die Zeit in Wahrheit eine Kugel?

Die Moderne prägt zwei sich ergänzende Grundbegriffe von Zeit: Zeit als reine Anschauungsform bei Kant als formale und die Hegelsche Geschichtsphilosophie als deren inhaltliche Deutung. Aber die alte Arithmetik, die Kant als Musterbild absoluter Gewissheit neben die lineare Zeit setzt, war den Anfechtungen der neuen Mathematik mit ihren komplexen und imaginären Zahlen nicht mehr gewachsen. Ebenso musste die Vorstellung von der Zeit als einer immerzu vorwärts schreitenden durch die phänomenologische Analyse mit retentionalen und protentionalen Schleifen korrigiert werden, um Erinnern und Erwarten zu erklären. Aber wer könnte nach den Katastrophen des 20.Jahrhunderts Hegels Geschichtsphilosophie noch zustimmen?

Baudrillards Pataphysik macht genau an dieser Stelle den Versuch, Zeit neu zu denken – aber weder als Rettungsversuch für deren lineare Form noch als Fundament für eine neue Teleologie der Geschichte. Auch der Komponist B. A. Zimmermann bewegt sich mit seiner Konzeption der Kugelgestalt von Zeit auf diesem Pfad. Die Kugel ist bei ihm nicht als Bild einer harmonisierenden Synthese, als platonischer Körper, als Rückkehr in die Einheit von Schönem und Wahrem zu verstehen. Ähnlich Baudrillard spricht auch Zimmermann an dieser Stelle von der „Simultaneität“. Dieses Simultane erlaubt es Baudrillard, über Geschichte hinauszudenken. Zimmermann macht es hörbar.

Gibt es bei Zimmermann, vor allem in der Oper Die Soldaten, so etwas wie eine Poetologie und Ästhetik der Pataphysik? Dann könnten wir mit Baudrillard zu einem besseren Verständnis der Zimmermannschen Soldaten gelangen und mit Zimmermann versuchen, im Andenken an Baudrillard eine pataphysische Poetologie und Ästhetik weiterzudenken.

Beaubourg, Quai Branly und der Geist von Baudrillard

Was ist der Geist von Baudrillard? Baudrillards Essay über den „Beaubourg-Effekt“ (L’Effet Beaubourg) soll als Antwort auf diese Frage gelesen werden. Bezogen auf den „Beaubourg-Effekt“ ist Baudrillards Geist eine Mischung aus Provokation und Skeptizismus.

Was aber kann die politische Wirkung Baudrillards heute sein?

Das von Jean Nouvel entworfene Museum „Quai Branly“ in Paris erscheint als die nicht beabsichtigte Durchführung des Denkens von Baudrillard mit anderen Mitteln. Aber die „Strategie“ dieses Museums, insbesondere die Strategie der „dauerhaften Ausstellung“, spielt Baudrillard gegen Baudrillard aus. Der Geist von Baudrillard lebt nicht in Quai Branly. Im Gegenteil: „Quai Branly“ kann als ein „neues Beaubourg“ betrachtet werden.

Die Schlussfolgerung, die daraus zu ziehen ist, ist, dass niemand ein ehrlicher Erbe des Baudrillardschen Geistes sein kann: man muss entscheiden, was wegzulassen und was zu bewahren ist. Bei dieser Wahl wird die skeptische Haltung Baudrillards als sein wichtigstes und wirkungsmächtigstes Erbe anzusehen sein.


„Willkommen in der Wüste des Realen“

Der Film nimmt nicht nur auf Baudrillards Thesen explizit Bezug, sondern die Wachowski-Brüder versuchten auch, Baudrillard für die nachfolgenden Filmepisoden zu einer Mitarbeit zu bewegen. Baudrillard lehnte ab und sprach von einem großen Missverständnis: „,Matrix‘ ist sozusagen ein Film über die Matrix, die die Matrix hätte fabrizieren können“, äußert er in einem Interview. Während sich der Film als Kritik an der virtuellen Realität versteht, hat er für Baudrillard an dieser virtuellen Realität Anteil. Während der Film „Simulation“ und „Illusion“ für identisch hält und auf den Platonischen Dualismus zwischen „Wahrheit“ und „Schein“ zurückverfällt, beruhen für Baudrillard „Simulation“ und „Illusion“ auf unterschiedlichen Strategien.

Im Film suchen die Widerstandskämpfer gegen die Matrix das Heil der Welt in der Wahrheit der Welt. Die Frage ist: Wenn "Matrix" und „Wahrheit“ nur die „zwei Seiten der Perversion“ sind, wie Žižek sagt, und die Wahrheit selbst eine Illusion, wie Baudrillard erklärt, kann es dann überhaupt noch die Position eines widerständigen Außens geben?

Caroline Heinrich studierte Philosophie und Germanistik in Münster und Mainz, promovierte 2004 mit der Arbeit Grundriß zu einer Philosophie der Opfer der Geschichte (PASSAGEN Verlag), schreibt derzeit an einem Essayband und unterrichtet an Gymnasien. Der AVINUS Verlag übersetzt ihre Bücher und Aufsätze ins Englische. Sie setzte sich intensiv mit den Thesen Baudrillards auseinander – u. a. in Am Nullpunkt der Rationalität (Gardez! Verlag, 1999) und Auf der Suche nach der „Unschuld des Kindes“... (in: Gente/Weibel (Hg.): Philosophie und Kunst, MERVE Verlag 2005). Jean Baudrillard zitierte sie mit ihrer These zum Terrorismus in Power Inferno (GALILÈE Verlag 2003). Von 2004 bis zu Jean Baudrillards Tod 2007 war sie mit ihm befreundet.

Veranstalter:   Maison de France, Antiquariat am Ballplatz, Kulturdezernat der Stadt Mainz, Amerikanisches Generalkonsulat

SponsorenMusik Alexander, Tanzschule Tango Argentino, Antike Möbel Eberhard Metzner

Mit diesen Worten enthüllt Morpheus in „Matrix“ eine furchtbare Wahrheit: dass das Reale längst verschwunden ist und wir in einer virtuellen Welt leben, angeschlossen an ein Computerprogramm, das Realität nur simuliert.

René Capovin, geboren in Vicenza (Italien), studierte Anthropologie und Philosophie in Rom, wo er 2006 mit einer Arbeit über Baudrillard promovierte. Er ist heute freischaffender Forscher, lebt in Avignon (Frankreich) und arbeitet für die Micheletti Foundation in Brescia an einem Museumsprojekt für norditalienische Industriedenkmäler. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Mitglied der Redaktion Ágalma: rivista di studi culturali e di estetica, geleitet von Mario Perniola.

Michael Teichert studierte Philosophie, Musikwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Mannheim, Heidelberg und Mainz. Schwerpunkte seiner philosophischen Arbeit bilden Husserls Spätwerk und die Philosophie der Zeit. Er unterrichtet derzeit am Gymnasium in Wald-Michelbach.

Der Frage nach der Zeit wurde schon früh eine Sonderstellung zuerkannt. Wer fragt, was Gott gemacht habe, bevor er die Zeit erschuf, bekommt nach Augustinus bekanntlich die Ruten zu spüren, die Gott in eben dieser Zeit geschnitzt hat.

Alan N. Shapiro, geboren in New York, studierte Natur- und Geisteswissenschaften am Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Cornell University und der New York University. Er ist heute freier Autor im Bereich Medientheorie und technologische Forschung, Übersetzer und Softwareentwickler (u. a. für Volkswagen, CARMEQ, Deutsche Bahn, ID-Media, Swisscom). Sein Buch Star Trek: Technologies of Disappearance (AVINUS Verlag, 2004) gilt als Grundlagenwerk der Science-Fiction-Theorie (Journal Science Fiction Studies) und umgesetzte „Baudrillardische Mediensoziologie“ (International Journal of Baudrillard Studies). Die Übersetzung von Technological Herbarium von Gianna Maria Gatti ins Englische erscheint 2009 im AVINUS Verlag.

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21 octobre 2008

21. - 29. Oktober 2008 Die Französische Woche in Mainz

Die Französische Woche in Mainz nimmt 2008 im Rahmen der französischen EU-Rats-Präsidentschaft eine besondere Bedeutung an. Ziel ist es, die deutsch-französischen Beziehungen auf lokaler Ebene zu dynamisieren und eine Plattform zu schaffen, die allen Kulturinteressierten die Möglichkeit bietet sich und ihre Projekte vorzustellen, aber auch an vielfältigen Projekten teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern und mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, finden in diesem Jahr vom 21. bis zum 29. Oktober verschiedenen Ausstellungen, Filmvorführungen, Vorträge, musikalische Ereignisse und viele weitere Veranstaltungen statt, die ganz im Zeichen des deutsch-französischen Kulturaustauschs stehen. Wir laden Sie herzlich ein, die Vielfalt des Programms zu entdecken:

Di, 21.10.    18.30 Uhr       Eröffnung der Französischen Woche
                                                            Ort: Institut Français/Maison de France

Mi, 22.10.   19.30 Uhr        Vortrag: Das französische Chanson seit 1945
                                                Ort: Institut Français/Maison de France

Do, 23.10.   19.30 Uhr       "Philosophisches Café"
                                                            Ort: Antiquariat am Ballplatz

                 20.00 Uhr       Vortrag: 50 Jahre Französisches Chanson   
                                                            Ort: Lincoln Theater Worms, Obermarkt 10, 65457 Worms

                 20.30 Uhr       Kino: "Das Volk der Gräser"
                                                            Ort: CinéMayence in der Maison de France

Fr, 24.10     20.00 Uhr       Kino: Cinénuit
                                                            Ort: CinéMayence in der Maison de France

Sa, 25.10    09.00 Uhr       Burgundermarkt
                   -18.oo Uhr                       Ort: Gutenbergplatz

                 10.00 Uhr       Vormittag der offenen Tür
                   -14.00 Uhr                        Ort: Institut Français/Maison de France

                 12.30 Uhr       "24 heures de la télé: Couleurs d'Europe"
                                                            Ort: CinéMayence in der Maison de France

                 14.00 Uhr       Deutsch-französische Stadtrallye
                                                            Ort: Schillerplatz, Fastnachtsbrunnen

                 17.30 Uhr       Vortrag: Die Genwart von Jean Baudrillard I
                   -22.00 Uhr                       Ort: Antiquariat am Ballplatz

                 19.30 Uhr       Bal Folk
                                                            Ort: Movimiento, Mombacher Straße 56, Mainz

                 20.30 Uhr       Kino: "Das Volk der Gräser"
                                                            Ort: CinéMayence in der Maison de France

So, 26.10.    11.00 Uhr      Vortrag: Die Gegenwart von Jean Baudrillard II
                   -14.30 Uhr                      Ort: Antiquariat am Ballplatz

                  20.30 Uhr      Kino: "Die Reise der Pinguine"
                                                            Ort: CinéMayence in der Maison de France

Mo, 27.10.    20.30 Uhr      Kino: "Die Reise der Pinguine"
                                                            Ort: CinéMayence in der Maison de France

Di, 28.10.     19.00 Uhr      Vortrag: Unsere Begenung mit Korsika
                                                            Ort: Institut Français/Maison de France

                  20.30 Uhr      Kino: "Nomaden der Lüfte"
                                                            Ort: CinéMayence in der Maison de France

Mi, 29.10.    19.30 Uhr       Lesung: Literarische Lesung und Causerie
                                                            Ort: Institut Français/Maison de France

                 20.30 Uhr       Kino:"Nomaden der Lüfte"
                                                            Ort: CinéMayence in der Maison de France

Fr, 14.11.    14.30 Uhr        Finale des Vorlesewettbewerbs
                                                            Ort: Landtag Mainz



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Dienstag 21.10., 18.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung "Marianne und Germania in der Karikatur 1550-2000"

Ort: Institut Français/Maison de France                                                                                                    

Goethe___Rapprochez_vous

Aus Anlass der Französischen Woche in Mainz 2008 haben sich zwei Berühmtheiten im Institut Français angekündigt: Marianne und Germania, die im Mittelpunkt einer etwas anderen Ausstellung stehen, welche im Rahmen der „Interréseaux“-Projekte zwischen den Instituts Français in Deutschland und den Goethe-Instituten in Frankreich erdacht wurde.Die Ausstellung vereint an die hundert Pressekarikaturen, die aufgrund ihrer künstlerischen Qualität und ihrer politischen Bedeutung aus Tausenden von datierten Zeichnungen auf Flugblättern, in satirischen Zeitungen oder der Tagespresse ausgewählt wurden. Diese Zeichnungen verfolgen die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen über fünf Jahrhunderte bis heute auf eine ganz neue und unerwartete Weise.

Ursula E. Koch, Professorin an der Universität München, wird die Ausstellung zur Vernissage in deutscher Sprache vorstellen und die künstlerischen sowie politischen Aspekte der Karikaturen erläutern.

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