03 novembre 2008
Ausstellung
"Marianne und Germania in der Karikatur (1550 - 2000)"

Zwei Nationalheldinnen im Spiegel der Zeit
21. Oktober 2008 - 12. Februar 2009
Ort: Institut Français/Maison de France
Im Rahmen der Französischen Woche 2008 in Mainz haben sich zwei Berühmtheiten im Maison de France eingefunden: Marianne und Germania. Die typischen Sinnbilder der französischen und deutschen Kultur stehen im Mittelpunkt einer etwas anderen Ausstellung, die im Rahmen der „Interréseaux“-Projekte des Institut Français Deutschland und des Goethe Instituts Frankreich erdacht wurden. Ungefähr hundert Pressekarikaturen wurden zum Anlass dieser Ausstellung, aufgrund ihrer künstlerischen Qualität und politischen Bedeutung, aus Tausenden von datierten Zeichnungen auf Flugblättern, in satirischen Zeitungen oder in der Tagespresse ausgewählt. Sie stellen die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen über fünf Jahrhunderte bis heute auf eine ganz außergewöhnliche und unerwartete Weise dar.
Institut Français/Maison de France Mainz
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 18.30 Uhr
Freitag 9.00 - 12.30 Uhr
Führungen nach Vereinbarung: Regine Krings
Tel.: 06131/282290
« Café Mayence » / Carnets de voyage
Ort: Rathaus Mainz
Ausstellung von Valérie Graftieaux 27. November 2008 – 10. Januar 2009
Im Frühjahr war die Straßburger Künstlerin Valérie Graftieaux als Gast der Staatskanzlei in Mainz und hat im Rahmen ihres zehntägigen Aufenthaltes in den Mainzer Cafés gezeichnet. Diese Zeichnungen präsentiert sie nun zusammen mit Bildern aus Straßburg im Foyer des Mainzer Rathauses.
1972 in Orléans geboren, hat Valérie Graftieaux Bildende Kunst in Paris und Straßburg studiert. Auch wenn die Fotografie ihr Lieblingsmedium ist, widmet sie doch einen Großteil ihrer Zeit auch dem Zeichnen, das sie als eine Art „Beobachtungs-Jogging, als Fragestellung an Darstellung, Strich und Licht“ begreift. So zeichnet sie seit zehn Jahren in Cafés, mit einer Feder und dem Kaffee, den sie sich bestellt.
„Das Zeichnen stellt eine sehr respektvolle Weise dar, auf die ich mich in einen Ort einschreiben kann, denn während der Verwirklichung der Bilder entsteht eine offensichtliche Interaktion mit den anderen Gästen. Darin liegt ein Bezug zur Gegenwart und zu anderen Menschen, ein Moment der Aufmerksamkeit und Konzentration, der meine photographische Arbeit bereichert, welche eine umso einsamere ist.“
Am Freitag,
den 09.01.2009, um 19.30 Uhr möchten wir Sie zur Finissage der Ausstellung von Valérie Graftieaux „Café Mayence“
einladen. Die Lesung rund ums Thema
„Café“ mit literarischen Texten französischer und deutscher Autoren, findet
unter Anwesenheit der Künstlerin im Antiquariat am Ballplatz in Mainz
statt. Eintritt: 5 €
Hommage an Guillaume Apollinaire
Donnerstag, 20. November 2008, 19.30 Uhr
Ort: Institut Français/Maison de France
Im November jährt sich der Todestag Guillaume Apollinaires zum 90. Mal. Aus diesem Anlass möchten wir Sie herzlich zu einer Lesung der besonderen Art einladen. Als einer der bedeutendsten Literaten des frühen 20. Jahrhunderts, prägte der Avantgardist Guillaume Apollinaire mit seinen Essays über Malerei und Kunsttheorie, seiner Lyrik und seiner Prosa die Kunstwelt der damaligen Zeit und wurde somit zu einem der großen Wegbereiter der europäischen Moderne. Frank Wittmer, musikalisch unterstützt von Anja Lehmann und Prof. Ludwig Striegel, stellt das Werk des französischen Künstlers auf beeindruckende Art und Weise dar: die Poesie erhält im französischen Original und in neuen deutschen Übersetzungen einen ganz anderen Klang, weniger bekannte Erzählungen werden vorgestellt und die Vertonungen von Francis Poulenc zeigen Apollinaires Wirkung im zeitgenössischen Kunstlied-Schaffen.
Trio French Connection
Jazz
Samstag, 06. Dezember, 20.00 Uhr
Eintritt (1 Getränk inklusive): 10,- €, ermäßigt 7,- €
Ort: Institut Français/Maison de France
Die außergewöhnliche Komposition von Klängen aus
dem Mittelmeerraum, Free Jazz, afrikanischen Rhythmen bis hin zu moderner
Improvisation machen die drei Musiker der Jazzband Trio French Connection zu
einem besonderen Highlight der Jazzszene. Nach einem sehr erfolgreichen Konzert
im letzten Jahr, dürfen wir das Trio auch dieses Jahr wieder empfangen.
Wir möchten Sie herzlich einladen, den angenehmen Jazzklängen der Musiker zu lauschen und in schöner Atmosphäre einen entspannten und unterhaltsamen Abend zu verbringen.
In Zusammenarbeit mit Herrn Jörg Schulz
« Quinze ans d’amour » ein Konzertabend mit Hommage an Jacques Brel
Sonntag, 9. November 2008, 20.00 Uhr
Ort: Mainzer Kammerspiele, Fort Malakoff Park Rheinstr. 4, Mainz
Vor genau 30 Jahren, am 9. Oktober 1978, ging Jacques Brel von uns. Dieser Abend soll durch die großartige Show „Quinze ans d’amour“ von Mouron und Terry Truck eine beschwingte Hommage an ihn werden.
Als Künstlertochter begann Mouron ihre eigene Karriere im Alter von 17 Jahren im Olympia, mit der Truppe von Michel Fugain, Le Big Bazar. 1986 schrieb Romain Didier, von ihren Texten berührt, die erste Musik für sie....und eine Solokarriere begann. 1995 traf sie in Paris auf Georgette Dee und Terry Truck, die ihr in Deutschland die ersten Türen öffneten. Zwei Jahre später folgte in Berlin die Veröffentlichung ihres bereits dritten Albums, „Mouron d’amour“, in Zusammenarbeit mit Terry Truck, der seitdem in all ihren Shows als Pianist mitwirkt.
Mit „Quinze ans d’amour“ erwecken Mouron und Terry Truck Jacques Brel für einen Abend wieder zum Leben.
Weitere Informationen erhalten Sie unter 06131 – 28 22 90
In Zusammenarbeit mit den Mainzer Kammerspielen.
Mainzer Kammerspiele, Fort Malakoff Park Rheinstr. 4, Mainz
http://www.mainzer-kammerspiele.de
Prévert pour vivre
Szenische Lesung in französischer Sprache
Freitag, 14. November, 20 Uhr
Ort: Institut Français/Maison de France
Im Anklang an die Ausstellung "Jacques Prévert, Paris la Belle" die im Pariser Rathaus noch bis zum 28. Februar 2009 gezeigt wird, präsentiert das Théâtre Lumière anhand einer vielfältigen Auswahl an erstaunlichen, poetischen, mitreißenden, aber auch verkannten Texten mal einen ganz anderen Jacques Prévert. Seine Werke, die durch verblüffende Metaphern und originelle Wortspiele bestechen, machten Prévert zu einem der beliebtesten Lyriker des 20. Jahrhunderts.
Lassen Sie sich verzaubern von einem Abend voller Poesie und überraschender Lyrik und entdecken Sie das künstlerische Werk des Dichters mal aus einer ganz anderen Perspektive.
France Mobil
Frau Martine Durand-Krämer,
Generalsekretärin Partnerschaftsverband RP/Burgund e.V.
Herr Christoph Steppuhn,
Ministerium für Bildung,
Wissenschaft, Jugend und Kultur
Frau Sandrine Diesel,
Sprachattachée, Institut français
Frau Sternheim,
Referentin, Ministerium für Bildung,
Wissenschaft, Jugend und Kultur
Frau Isabelle Farçat,
Direktorin des Institut Français Mainz
Frau Ulrike Frankenbach,
Schulleiterin der Marc-Chagall
Grundschule
Frau Angélique
Amossé,
France Mobil Referentin
Frau Caroline Sambale,
Referentin Unternehmenskommunikation
Renault Deutschland AG
Herr Thomas Ribière,
Lehrer der Marc-Chagall Grundschule (von links nach rechts)
Im Rahmen eines offiziellen Festaktes an der Marc-Chagall-Schule in Mainz wurde am 18. November das neue „France Mobil“ übergeben. Isabelle Farçat (Direktorin des Institut Français in Mainz), Camilla Sternheim (Referentin des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Rheinland-Pfalz) und Angélique Amossé („France Mobil“-Referentin in Rheinland-Pfalz) nahmen den neuen Renault Kangoo von Caroline Sambale (Referentin Unternehmenskommunikation, Renault Deutschland AG) entgegen.
Ein France Mobil ist ein kleines französisches
Sprachinstitut auf Rädern, mit dem in Rheinland-Pfalz die französische
Referentin Angélique Amossé interessierte Schulen besucht. Durch spielerische
Aktivitäten bringt France Mobil den Schülerinnen und Schülern auf motivierende
und spannende Weise die Sprache und das Land näher. Dabei wird eine Vielfalt
von authentischen französischen Materialien in Form von Spielen, Liedern,
Musik, Kinder- und Jugendbüchern sowie Comics angeboten. Ziel ist es, zu
zeigen, dass Französisch Spaß
macht und keine Elitesprache ist.
France Mobil vermittelt ein dynamisches und aktuelles Bild Frankreichs und
macht Lust auf den deutsch-französischen Austausch. Das kostenlose Angebot
richtet sich an alle Schüler aller Schulen, vom Kindergarten bis zu Abiturklassen
oder Berufsschulen.
Die Französische Botschaft hat zusammen mit der Robert-Bosch-Stiftung das Programm France Mobil ins Leben gerufen. Partner wie Renault-Nissan Deutschland AG, das Institut Français oder Verlage wie Ernst Klett, Pons, L’Ecole des loisirs, Bayard Presse oder auch Arte und TV5 unterstützen das Programm. Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Doris Ahnen hat für Rheinland-Pfalz die Schirmherrschaft übernommen.
Als Anerkennung hat das Projekt France Mobil den Adenauer / De Gaulle Preis erhalten. Dieser Preis ehrt die beste Initiative zur Verbesserung der deutsch-französischen Beziehungen. Er wurde am 22. Januar 2004 anlässlich des Tages der deutsch-französischen Freundschaft im Auswärtigen Amt Berlin verliehen.
Seit September 2002 hat France Mobil über 5000 Schulen besucht und über
450.000 SchülerInnen getroffen! Jedes Jahr schreiben Tausende von jungen
Deutschen mit ihren Lehrern die Geschichte von France Mobil weiter und
bekräftigen den Erfolg dieses schönen Abenteuers!
Conférence internationale
LES LIEUX D’OUBLI DE LA
FRANCOPHONIE
Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
Romanisches Seminar
4 – 6 décembre 2008
Schillerstraße 11
55116 Mainz
Lieux
de mémoire / Lieux d’oubli : modalités et enjeux de la
gestion mémorielle
en Francophonie
Herman Lebovics (State University of New York, Stony Brook)
Du
modernisme esthétique et du colonialisme: Vers un
postmodernisme
esthétique et postcolonialiste ?
16h Pause café
D’un
« lieu d’oubli » : La Péninsule Indochinoise
Valérie
Magdelaine-Andrianjafitrimo (LCF-UMR 8143 du CNRS,
Université de
la Réunion)
Le
retour d’un refoulé : Le scandale des « enfants de
la
Creuse » ou la mise en récit d’une mémoire retrouvée
Vendredi 5 décembre
Pascal
Blanchard (ACHAC-CNRS, Paris)
La
cité nationale de l’immigration, un lieu d’oubli de la
mémoire
coloniale ?
10h30 Pause
café
11h Timo Obergöker (Université Gutenberg,
Mayence)
La Petite Tonkinoise –
appropriation du territoire en chantant
John Kristian Sanaker (Université de Bergen)
Voir
avec qui ? La guerre d’Algérie à l’écran et
12h30 Pause
déjeuner
14h30 Isaac Bazié (UQÀM, Montréal)
Négritude
et spécificité francophone au Québec. Des
connivences
d’hier aux enjeux actuels d’un axe
francophone
hors France
Daniel Chartier (UQÀM, Montréal)
D’oubli,
de frontière et d’interdit : Les fonctions et usages
du
« Nord » dans la littérature québécoise
16h Pause
café
16h30 Maurice Basque (Institut d’Études
Acadiennes,
La
faculté est une mémoire qui oublie : l’échec des tentatives
de
changement de nom de l’Université de Moncton
Régine Robin (UQÀM, Montréal)
« Je
me souviens », mais de Quoi ? Oubli, refoulement,
occultation
du passé au Québec
Samedi 6 décembre
9h30 János Riesz (Munich)
Le
paradoxe des Africains prisonniers de guerre dans les camps
allemands
de la Première Guerre Mondiale – oubliés de
la
« mère patrie » et objets de la propagande allemande
Thorsten Schüller (Université Gutenberg, Mayence)
Écrire contre l’oubli – Les monuments littéraires (oubliés)
sur
les Tirailleurs sénégalais de la Seconde Guerre Mondiale
(Senghor,
Conombo, Doumby-Fakoly)
11h Pause
café
11h30 Danielle Dumontet (Université Gutenberg,
Mayence)
La difficile historiographie de
la littérature des Antilles
françaises
(Martinique et Guadeloupe) : les grands oublis
Françoise Naudillon (Université Concordia, Montréal)
Rites
de mémoires, rituels d’oublis : le cas des Antilles
Contact :
Prof. Dr. Véronique Porra
porra@uni-mainz.de
Dr.
Danielle Dumontet dumontet@uni-mainz.de
Dr.
Thorsten Schüller schuellt@uni-mainz.de
Dr.
Timo Obergöker obergoek@uni-mainz.de)
avec
le soutien de/ mit Unterstützung durch:
Forschungsfond
der Johannes-Gutenberg Universität Mainz, Fachbereich 05 der Johannes-Gutenberg
Universität Mainz, Maison de France de Mayence
Französische Woche 2008
Wir freuen uns, auf eine sehr interessante und erfolgreiche Französische Woche 2008 zurückblicken zu können, die am 29.10.2008 mit der Lesung des Mainzer Stadtschreibers Michael Kleeberg im Institut Français/Maison de France endete.
Wir möchten uns bei all unseren Partnern bedanken, deren Unterstützung den Erfolg der Veranstaltungen garantiert hat und auch bei allen Besuchern, die vielleicht den einen oder anderen neuen Aspekt ihres Nachbarlandes entdecken konnten.
Vielen Dank! Wir freuen uns bereits auf die Französische Woche 2009!






















