30 mars 2009
"Madagascar, la mer pour frontière"
Dominique Thébaud
06. März – 09. April 2009
VERLÄNGERUNG DER AUSSTELLUNG BIS ZUM 24. April 2009
Eintritt : frei
„Ich habe die Menschen fotografiert, weil ich sie in ihrem Alltag, auf den Feldern, vor Palisaden aus Wellblech, bei der Arbeit oder im Gras sitzend zeigen wollte. Ich wollte darstellen wie Armut, Überlebenskampf und Lebenswille aufeinander treffen, in einem der ärmsten Länder der Welt, wo Kinderarbeit nicht selten und Unterernährung an der Tagesordnung ist und immer wiederkehrende Naturkatastrophen das Leben der Menschen zusätzlich erschweren.
Aber nicht nur dies zeigen meine Fotografien. Madagaskar ist ebenso ein Land voll überwältigender Schätze, reich an Menschen verschiedenster Kulturen und gesegnet mit einer so einzigartigen Landschaft, die von vielen als „Heiligtum“ bezeichnet wird.“
(Dominique Thébaud)
Dominique Thébaud wurde 1961 in Nantes geboren und lebt heute in Paris. Ihre Ausbildung schloss sie an der École Nationale Supérieure Louis Lumière ab.
Die Fotografien Dominique Thébauds wurden in zahlreichen Architektur-, Kunst- und Reisemagazinen veröffentlicht. Als Mitglied des Kollektivs „Magasin Général“ stellt sie die Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Umgebung in den Mittelpunkt ihres fotografischen Werks. Madagaskar entdeckte sie zuerst 2004 mit dem Fahrrad und kehrt seither regelmäßig dorthin zurück. Ihr Entschluss, den Blick auf den Menschen zu richten beeinflusste auch ihre Arbeitsweise: Sie arbeitet ausschließlich mit 35 mm, von Angesicht zu Angesicht und stets nah an der Person.
2010 ist Madagaskar Gastgeberland des 23. Frankophonie-Gipfels, wo kulturelle Diversität eine große Rolle spielen wird.
Mo – Do: 9:30 – 12.30 Uhr / 14.30 – 18.30 Uhr
Fr: 9.30 – 12.00 Uhr
Öffnungszeiten:
Biografie
Institut Français/Maison de France
Vernissage : 05. März 20009 um 18.30 Uhr
Lesung: Jean-Philippe Devise - Un auteur entre deux cultures
"Hüben und Drüben - Betrachtungen eines eingedeutschten Franzosen“ –
« Viel Leben, wenig Tod „
Eintritt: frei
Donnerstag, 23. April 2009 um 20.00 Uhr
Haifa-Zimmer des Mainzer Rathauses
In "Hüben und Drüben" (2005) nimmt Jean-Philippe Devise die Eigenarten der Deutschen und Franzosen auf die Schippe und setzt sich auf liebevolle und lustige Art mit der gegenseitigen Wahrnehmung der Bewohner der beiden Nachbarländer auseinander.
Der Autor (*1960) lebt seit 1987 in der Pfalz. Neben seinen Büchern schreibt er auch Glossen, die er in lokalen Zeitungen sehr erfolgreich veröffentlicht.
Für seine Werke ist er mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden: Gerty-Spies-Literaturpreises der Landeszentrale für politische Bildung 1997, Preisträger der Rheinland-Pfälzischen Literaturtage 2003, 2. Sieger des internationalen Literaturwettbewerbs Write Movies 2004. Er wird im Rahmen dieser Lesung auch sein neuestes Buch, «Viel Leben, wenig Tod», vorstellen.
Bibliographie (u.a.): "Heute wird die Sonne bestimmt den Nebel besiegen" (1998), "Hüben und Drüben, Betrachtungen eines eingedeutschten Franzosen" (2005), „Viel Leben, wenig Tod“ (2009)
http://www.jean-philippe-devise.de
Eine Zusammenarbeit des Institut Français Mainz und der Stadt Mainz.
Wochenendatelier "Camera Obscura" mit Ilan Wolff
„Camera Obscura“ mit Ilan Wolff
Samstag 25. und Sonntag 26.4.2009
Beginn: jeweils um 10 Uhr
Ende: jeweils gegen 17 Uhr
Institut Français Mainz
Nach der interessanten Foto-Ausstellung „Israel“ mit Camera Obscura-Bildern 2008 im Institut Français Mainz, kehrt Ilan Wolff für ein Wochenendatelier nach Mainz zurück. Im Workshop „Camera Obscura“ bauen die Kursteilnehmer/innen Lochkameras aus Alltagsgegenständen (modernes Recycling), fotografieren damit unterschiedliche Objekte, entwickeln ihre eigenen Negative und Positive und erleben dabei kreative Fotografie hautnah.
Anmeldung:
Essenheimer Kunstverein
Büttenweg 8
55270 Essenheim
Kostenbeitrag: 60 € (inklusive aller Arbeitsmaterialien) – Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt. / Nombre de participants limité à 15 personnes.
In Zusammenarbeit mit dem Essenheimer Kunstverein - Kunstform Rheinhessen.
29 mars 2009
Ausstellung „Klaus Mann et la France – Un destin d‘exil“
Institut Français Mainz
Eintritt: frei
Öffnungszeiten:
Mo – Do: 9:30 – 12.30 Uhr / 14.30 – 18.00 Uhr
Fr: 9.30 – 12.00 Uhr
Zum 60. Todestag von Klaus Mann
„Ich habe immer geglaubt, dass ein Deutscher viel von Frankreich zu lernen hat.“
Klaus Mann erkannte schon sehr früh die Gefahren des Nazi-Regimes und verließ Deutschland bereits 1933. Im Exil, vor allem auch in Paris, entstanden einige seiner berühmtesten Werke, wie „Der Vulkan“, „Der Wendepunkt“ und „Mephisto“, den Ariane Mnouchkine 1979 erfolgreich auf der Bühne umsetzte. Die Ausstellung zeigt, wie sehr der Frankreichaufenthalt Klaus Manns zwischen 1933 und 1938 sein privates und intellektuelles Leben prägte.
Midissage zur Ausstellung
20. Mai 2009
18.00 Uhr, Institut français
Einführung in die Ausstellung „Klaus Mann – Un destin d’exil“ von Dieter Strauss, Kurator der Ausstellung
20.00 Uhr, Deutsches Kabarettarchiv, Archebühne
"Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluss."
Thomas Koch im Gespräch mit Dieter Strauss, Kurator der Klaus-Mann-Ausstellung, im Rahmen der Reihe SWR HörBar Extra.
Im Anschluss: Szenische Lesung mit Musik auf den Spuren von Erika und Klaus Mann, mit den Schauspielern Ute Maria Lerner und Mark Weigel.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Institut français und des Deutschen Kabarettarchivs in Zusammenarbeit mit dem SWR, dem Goethe Institut und dem Centre culturel franco-allemand Freiburg. |
Zweisprachige Lesung: Didier Goupil "Castro ist tot!"
Mittwoch, 6.Mai 2009 um 19.30 Uhr
Antiquariat am Ballplatz Mainz
Eintritt: frei
Kuba, irgendwann am Beginn des 21. Jahrhunderts. Fidel Castro rüstet zu einer noch nie dagewesenen Verhaftungswelle. Unter den Verhafteten: Juan Valero, Journalist und Regimekritiker. In seiner Einzelhaft hofft er jeden Tag auf die Nachricht vom Tod des greisen Maximo Lider, die für ihn die Freiheit bedeuten würde. Stattdessen sterben nach und nach jene Musiker, die Juans Leben und dem der Kubaner den Rhythmus gegeben haben…
Didier Goupil (*1963), hat mehrere Romane und Erzählbände geschrieben. Es sind eher kurze Texte, in denen fast immer aktuelle Geschehnisse im Mittelpunkt stehen. Aktuelles, das dann historisch wird. Sein Roman „Femme du monde“ („Endstation Ritz“, 2008) wurde in Frankreich als Hörspiel bei France Culture und als Theateradaption während des Festival d’Avignon 2005 umgesetzt.
« Castro ist tot » ist im März 2009 im Haymon Verlag erschienen.
Eine Zusammenarbeit des Institut Français Mainz und dem Antiquariat am Ballplatz, Mainz.
Vortrag / Débat: "La romanisation des Gaules et des Germanies"
«La romanisation des Gaules et des Germanies»
École européenne de protohistoire de Bibracte
11. und 12. Mai 2009
Institut Français, Salon
Nur auf Einladung.
Am 11. und 12. Mai 2009 tagt im Institut français Mainz das internationale Doktorandenseminar «La Romanisation des Gaules et des Germanies», veranstaltet von der «École européenne de protohistoire de Bibracte». Teilnehmer aus ganz Europa diskutieren über die neuesten Erkenntnisse zu den protohistorischen Gesellschaften der Gallier und Germanen zum Zeitpunkt der Eroberung durch die Römer.
Die «École européenne de protohistoire de Bibracte» ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Bibracte EPCC, der École Pratique d’Hautes Etudes, der Université de Bourgogne und der Eötvös Lórand Universität Budapest.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Vor- und Frühgeschichte der Universität Mainz und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Mainz.
Lesung: Dieter Strauss " Diesseits von Goethe"
Dienstag, 19. Mai 2009 um 19.30 Uhr
Antiquariat am Ballplatz, Mainz
Eintritt: frei
Dreiunddreißig Jahre lang engagierte sich Dieter Strauss als Leiter von Goethe-Instituten in Europa (Paris, Amsterdam), Nordafrika (Rabat-Casablanca), Lateinamerika (Santiago de Chile, Sao Paulo) und Asien für die Sprach- und Kulturarbeit, die er später als stellvertretender Generalsekretär des Goethe Instituts auch mitbestimmte.
Von Spannungen zwischen künstlerischer Freiheit und politischem Anspruch, unterschiedlichen Innen- und Außensichten, den Hürden und den schönen Seiten der interkulturellen Arbeit berichtet er nun in "Diesseits von Goethe".
„Diesseits von Goethe“ erscheint im Mai 2009 im Adatia Verlag.
In Zusammenarbeit mit dem Antiquariat am Ballplatz




















